Gymnasium Cäcilienschule Oldenburg

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Willkommen auf den Seiten des Fachs Darstellendes Spiel!

"(...) der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist,
und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." Friedrich Schiller

THEATER wird an der Cäci groß geschrieben!

Schon im Jahrgang 5 können die Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen auf der Bühne machen und können in den folgenden Jahren in den Theater-AGs mitwirken. Ab Jahrgang 10 wird das Fach Darstellendes Spiel unterrichtet. In Jahrgang 11 können die Schülerinnen und Schüler wählen, ob sie als "Jungregisseure" die Fünftklässler in ihren Theater-AGs anleiten oder ob sie sich lieber selbst mit einem Stück auseinandersetzen möchten. In Jahrgang 12 gibt es einen Kurs zur Theatergeschichte im Überblick.

Außerdem haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, DS als mündliches Prüfungsfach im Abitur zu wählen und dieses 4-stündig in Jahrgang 11 und 12 zu belegen. Hier findet eine intensive Auseinandersetzung mit Theater in Theorie und Praxis statt, am Ende stehen eine fachpraktische und eine theoretische Prüfung (Einstudieren einer Szene sowie theoretische Analyse).

Auf diesen Seiten informieren wir sowohl über die Inhalte des Faches, als auch über kommende und vergangene Aufführungen der Theater-AGs und der DS-Kurse. 

Zudem gibt es eine Entscheidungshilfe: "DS als P5-Fach - ist das was für mich?"

Berichte

Aus dem letzten Schuljahr: Theaterfestival an der Cäci

 

Gleich vier Mal öffnete sich der Vorhang am 01.03.2018 an der Cäci. Wir haben zum ersten Mal ein Regionales Schülertheater-Treffen ausgerichtet - und das war ein voller Erfolg. 

 

Nach einem gemeinsamen Warm Up, bei dem 120 Schülerinnen und Schüler ganz selbstverständlich wie Enten tanzten, sich wie Ballerinas drehten und hüpften wie die Kängurus, folgten 4 ganz unterschiedliche Vorstellungen. 

 

Der Jungregisseure-Kurs unter der Leitung von Frau Burchards zeigte eine Performance zum Thema Kindheit und Erwachsensein. Die 50 Fünftklässler haben Briefe an ihr "Zukunfts-Ich" verfasst, in denen sie sich fragen, wie sie wohl einmal leben werden, wenn sie erwachsen sind. Die Oberstufenschüler haben an ihr "Kindheits-Ich" geschrieben, Tipps gegeben, was sie besser tun oder lassen sollen. Herausgekommen sind lustige, rührende, spannende Fragen und Ratschläge, die dann in eine Performance umgewandelt wurden.

 

Es folgte das Stück "Romina und Julia", eine Produktion der Gruppe "abgespaced" unter der Leitung von Kimberly Kroczewski vom Neuen Gymnasium Oldenburg: Ein Stück, das in einer Zukunft spielt, die von Frauen regiert wird. Es gibt keine Putzfrauen, sondern Putzmänner, gebetet wird "im Namen der Mutter, der Tochter, des Heiligen Geists", heiraten tun die Frauen untereinander. Und damit war es auch eine Liebesgeschichte, die durch spannende Elemente erfreute.

 

Die Theater-AG vom Gymnasium an der Vechte aus Emlichheim, das sogar eine zweistündige Anfahrt in Kauf nahm, spielte unter der Leitung von Theresa Sperling "Alles irgendwie Liebe". Eine Mischung aus marionettenartigen Romeos und Julias, unglaublich berührenden, selbstgeschriebenen Texten zur zwischenmenschlichen Liebe und perfekt choreografierten Bewegungen, aber auch einem Liebeslied an Erdbeereis. Es flossen Tränen der Rührung und des Lachens.

 

Das vierte Stück zeigte unser P5 Kurs unter der Leitung von Frau Röller. Peer Gynt war der Ausgangspunkt für diese Performance, die dann die Zuschauer ganz direkt betraf. Sie mussten sich entscheiden: Würden sie lieber selbst sterben, als jemanden zu töten oder jemanden töten, um das eigene Leben zu retten. Mit einer unglaublichen Ernsthaftigkeit und Intensität endete dieses Stück, das alle noch eine Weile beschäftigen wird. 

 

Mit dabei war auch ein Beratungsgremium vom Fachverband Schultheater bestehend aus Uschi Ritter, Thomas Stermann und Michael Zach. In anschließenden, von ihnen angeleiteten Workshops gaben die Spielleiterinnen einander Feedback und die Schülerinnen und Schüler zeigten in Standbildern ihre "magic moments". 

 

Ein toller Tag, der den Austausch zwischen den Jahrgängen, den Schulen und der Theaterarbeit in Norddeutschland vertieft hat. Es war inspirierend, lustig, traurig, schockierend, beeindruckend. Und wie ein Fünftklässler sagte: "Das war der schönste Schultag, seit ich in die Schule gehe!"

 

 

Aktuelles

 19.2.2019, 17.00Uhr: "Traumzeit" (Arbeitstitel): Die Jungregisseure führen mit den Fünftklässlern fünf kleine Stücke auf